Reguliert sich der ph-Wert von allein?

Tatsächlich ist unsere Haut sehr bestrebt, ihr saures Hautoberlächen-Milieu zu wahren. Abwehrkraft und Hautgesundheit hängen von einer intakten Hautflora ab, deren natürlliche Keimbesiedelung ein stabiles, saures ph-Umfeld benötigt. Bis zu einem gewissen Maß kann eine gesunde Haut Schwankungen und kurzfristige ph-Verschiebungen ausgleichen.

Allein nach Kontakt mit Leitungswasser -das hat einen ph-Wert zwischen 7 und 8,5- benötigt selbst gesunde Haut dafür mehrere Stunden.

Mancher Haut ist das allerdings unmöglich, da sie bereits eine unphysiologische ph-Verschiebung aufweist und eine verminderte alkali Neutralisationsfähigkeit hat, zum Beispiel fettige und neurodermitische Haut. Eine Hautpflege, die diesen wichtigen Aspekt nicht beachtet, wird nicht funktionieren.

 

 

 

REVIDERM-Produkte für einen intakten ph-Wert

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Quelle: REVIDERM care / Sommeredition 2019 

 

 

 

Sauer? Auf den ph-Wert kommt es an!

Viele Jahre galt die Zahl 5,5 als Standard, um den ph-Wert der Haut zu beziffern. Ganze Pflegeserien wurden nach dem gut zu merkenden Fünferdoppel benannt, und leicht saure Waschlotionen vertrieben die bis dahin meistens verwendeten Seife. 

Das ist sinnvoll, denn Seifen wirken alles andere als sauer auf der Haut, was bei häufigem Gebrauch zu Austrocknung und Irritationen führen kann. 

Mittlerweile ist die Wissenschaft einen Schritt weiter: der hautfreundlichste ph-Wert wird deutlich unter fünf und im Mittel bei 4,8 - 4,9 eingestuft. Bei der Anwendung von kosmetischen Produkten stellt das eine Herausforderung hinsichtlich der Rohstoffe und Rezepturen dar, denn die meisen Produkte am Markt liegen weit über diesem Wert (lt. Untersuchtung einer deutschen Universität in 2018).

 

Woher weiß ich, dass mein ph-Wert verschoben ist?

Viele Merkmale weisen auf einen ungünstigen Oberflächen-pH-Wert hin. Öligkeit und "Speckglanz" der Hautoberfläche, Pickel und eitrige Entzündungen, erhöhte Sensibilität und/oder Intoleranz der Haut gegenüber chemischen Stoffen, extreme Trockenheit und Ekzeme sprechen bereits eine deutliche Sprache. Hier versagt die Selbstregulation sichtbar, und die Haut ist auf äußere Hilfe angewiesen, um den Säureschutz wiederherzustellen und zurück zur Balance zu finden.

 

Was wirkt sich auf das saure Milieu der Hautoberfläche aus?

- Lebensalter

- genetische Veranlagung

- Pigmentierungstyp

- Wasch- und Pflegegewohnheiten

- Jahreszeit

- Maß an persönlichem, v.a. chronischem Stress

- Umweltbelastungen

 

Es gibt viele Hautprobleme, die mit einem verschobenen ph-Wert einhergehen:

- Ekzeme wie Neurodermitis

- periorale Dermatitis 

- Akne

- neurosensitive Haut

- extrem trockene, juckende Haut

 

Auf ganzer Linie sauer

Legt die Hautanalyse eine Disbalance im Säureschutz offen, sind Spezialprodukte zur Regulation des Hautoberflächenmilieus erforderlich. Diese Präparate müssen nicht nur "acide", sprich: im sauren pH-Bereich eingestellt sein, sondern zudem eine sogenannte hohe Pufferkapazität aufweisen - wie zum Beispiel der ph manager von REVIDERM.

Auf diese Weise helfen sie, dass sich gereizte, instabile und wenig widerstandsfähige Haut oder ein verschobenes Mikrobiom reguliert. Dies führt zu Hautruhe, einem entspannten Gefühl mit weniger Juckreiz, und darüber hinaus zu einer ausgewogenen Flora, die Keimangriffen trotzt. Weiteterhin fördert das saure Milieu die Aktivität hauteigener Enzyme, die alle Prozesse besser steuern, etwa die Teilung und reguläre Differenzierung der Zellen der Oberhaut, sodass auch unliebsame Schuppen ausbleiben. Eine ph-gestörte Haut benötigt unbedingt eine Systempflege das heißt, gut aufeinander abgestimmte Produkte, die von der Reinigung bis zur Nachtpflege das Bedürfnis nach saurer Pflege respektieren und sich gegenseitig ergänzen.